MIT.Blog: Qualität automatischer Übersetzungen: Licht und Schatten

Automatische Übersetzung in der Anwendung

Automatische Übersetzungsprogramme versprechen schnelle und genaue Übersetzungen ohne viel Aufwand. In einigen Internetbrowsern sind sie bereits fest integriert oder über Add-ons nachrüstbar. Tatsächlich mutet es ein wenig wie Magie an, wenn man bspw. bei Internet-Recherchen für den nächsten Urlaub eine portugiesische Internetseite aufruft und der Browser die Seite automatisch auf Deutsch übersetzt. Doch fast im selben Moment werden die zahlreichen Probleme sichtbar, mit denen die Programme zu kämpfen haben. Technische Begrenzungen, wie bspw. die Unübersetzbarkeit von Text in Bildern, sind da noch die kleinsten Schwierigkeiten. Andererseits sieht man aber auch, dass die automatischen Übersetzungen oft genügen, um die gewünschten Informationen zu finden, die ansonsten hinter der Sprachbarriere verborgen geblieben wären. MIT.Blog: Qualität automatischer Übersetzungen: Licht und Schatten weiterlesen

MIT.Blog: Wovon wir ausgehen

Wie ist der Stand der Forschung zum Thema Textqualität und interaktionsorientiertes Schreiben in digitalen Medien?

Seitdem das Smartphone unser täglicher Begleiter im Alltag geworden ist, beschäftigen sich Journalisten, Wissenschaftler und Lehrer mit der Frage, ob und wie sich der Austausch über Instant-Messaging-Dienste auf die Lese- und Schreibfähigkeit auswirkt. In den Medien wird stellenweise pessimistisch in die Zukunft geschaut und etwa von einer „Apokalypse der deutschen Sprache“ (FocusOnline) gesprochen. Die sprachwissenschaftliche Forschung wird im öffentlichen Diskurs häufig so dargestellt, als betone sie (wenn überhaupt) nur die positiven Veränderungen, die der sprachliche Wandel mit sich bringt. Dürscheid und Frick (2016: 109) betonen in ihrem Buch Schreiben digital, dass sich dieser Eindruck bei genauerem Hinsehen nicht bestätigt, denn weder ist „die Haltung der Öffentlichkeit durchweg besorgt-pessimistisch [noch] die der Sprachwissenschaft durchweg beschreibend-optimistisch“.

Doch wie sieht die Forschungslage zum Thema tatsächlich aus? Welche Studien untersuchen welche Aspekte? Kurz gefragt: wovon gehen wir in unserem Projekt aus? MIT.Blog: Wovon wir ausgehen weiterlesen

MIT.Blog: Postervorstellung auf der 54. Jahrestagung des Instituts für Deutsche Sprache

Poster vergrößern

MIT.Qualität ist am Mittwoch, den 14. März von 15:00 bis 16:00 Uhr auf der Postermesse der 54. Jahrestagung des Instituts für Deutsche Sprache: Neues vom heutigen Deutsch mit einem Projektposter und einem Stand vertreten. Wir bieten dort außerdem ein Preview auf Homepage und Blog des Projekts. MIT.Blog: Postervorstellung auf der 54. Jahrestagung des Instituts für Deutsche Sprache weiterlesen

MIT.Blog: Sprachwandel vs. Sprachverfall

Jugendsprache als Graffiti

Sprachverfall

Es scheint verhältnismäßig viele Menschen zu geben, die den Verfall der deutschen Sprache durch die Sozialen Medien beklagen, im Internet, im Radio und in der Zeitung. Vielleicht ist das so, weil Sprache ja jede*r kann – und sie auch irgendwie keine*r so ganz beherrscht. Das könnte in dem Fall das Gleiche sein – oder dasselbe? Richtig schreiben können wollen wir alle, und zwar so ein schönes, ordentliches Deutsch. MIT.Blog: Sprachwandel vs. Sprachverfall weiterlesen