1. Auf den Spuren von Stefanie Pellissier

Im Rahmen meines Bachelors- und Masterstudiums habe ich bereits viele Hausarbeiten verfassen müssen. Dieses Open-Science-Seminar ist daher vor allem in dem Sinne für mich interessant, dass ich ein ganz neues Vorlesungskonzept kennenlernen darf. Wie bei allem Neuen tastet man sich natürlich vorsichtig an die Sache heran, anstatt einfach mit dem Schreiben zu beginnen.

Als Erstes wollte ich mich daher generell mit Wikipedia-Artikeln beschäftigen. Wie sind sie aufgebaut bzw. gegliedert? Welcher Stil wird beim Schreiben verwendet? Auf welche Besonderheiten muss man achten? Angefangen habe ich mit Wikipedia-Einträgen, die auch in der Vorlesung besprochen wurden. Später durchstöberte ich in der Enzyklopädie allgemein nach Bibliografien, um eine Art Muster zu erkennen. Nachdem ich mich etwas mit der Materie vertraut gemacht habe, fing die eigentliche Recherchearbeit an. Wie bei den meisten Recherchen war meine erste Anlaufstelle Google. Allzu viel stand über Stefanie Pellissier nicht drin. Man erfährt ein bisschen was über Ihre Familie, über ihren beruflichen Werdegang und über ihr soziales sowie musikalisches Engagement. Ihr Widerstand wird mit ein paar Sätzen ebenfalls erwähnt, aber alles sehr oberflächlich … Für die Erstellung eines vernünftigen Wikipedia-Eintrags bei weitem nicht genug. Primo war leider noch weniger hilfreich. Keine Einträge über Stefanie Pellissier.

Meine Suche setzte ich dann mit den Recherchehinweisen aus den Vorlesungen fort. Bei Leo Bw wurde mir angezeigt, dass einen ausführlicheren Beitrag mit dem Titel Stefanie Pellissier und das Ehepaar Alfred und Margarete Polack: vierzig Jahre Freundschaft von Claudia Rink in: Stille Helfer: eine Spurensuche in Heidelberg (1933-1945) mit Norbert Giovanni als Herausgeber existiert. Anschließend recherchierte ich in der Landesbibliografie Baden-Württemberg online. Ebenfalls wurde mir lediglich das oben erwähnte Buch vorgeschlagen. Ausleihmöglichkeiten dafür fand ich aber leider keine. Allerdings fand ich das Buch gebraucht, günstig zu kaufen, weshalb ich es mir bestellt habe. Der Widerstand von Pellissier wird darin ausführlicher behandelt. Dieses Buch sowie die Beiträge über Pellissier im Internet sind die Basis für den Wikipedia-Eintrag.

Beim Schreiben des Entwurfes hatte ich parallel einen Wikipedia-Artikel von Georg Lechleiter offen gehabt, um mich an dessen Aufbau zu orientieren. Des Weiteren musste ich mich öfter selber ermahnen, nicht zu sehr auszuschweifen. Generell war es manchmal schwer für mich zu erkennen, welche Inhalte relevant genug sind, um in den Wikipedia-Artikel aufgenommen zu werden und welche nicht.

Die Partnerarbeit verläuft bis jetzt reibungslos. Über die Aufgabenverteilung waren wir uns schnell einig. Ich als Historikerin verfasste den ersten Entwurf und meine Tandempartnerin konnte ihn ergänzen bzw. überarbeiten. Auch waren wir uns einig, dass ich den ersten Blogpost verfasse und meine Tandempartnerin später den zweiten. Die technischen Aspekte wie beispielsweise die Verlinkungen übernimmt später ebenfalls meine Tandempartnerin. Vor allem über das Verfassen der Blogposts haben wir uns ausgetauscht, da die Linguisten sich damit ausführlicher beschäftigt haben. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der bisherige Schreibprozess zur Erstellung des Wikipedia-Artikels sehr gut vorangeht und die Zusammenarbeit mit meiner Tandempartnerin harmonisch und produktiv verläuft.

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