MIT.Blog: Wovon wir ausgehen

Wie ist der Stand der Forschung zum Thema Textqualität und interaktionsorientiertes Schreiben in digitalen Medien?

Seitdem das Smartphone unser täglicher Begleiter im Alltag geworden ist, beschäftigen sich Journalisten, Wissenschaftler und Lehrer mit der Frage, ob und wie sich der Austausch über Instant-Messaging-Dienste auf die Lese- und Schreibfähigkeit auswirkt. In den Medien wird stellenweise pessimistisch in die Zukunft geschaut und etwa von einer „Apokalypse der deutschen Sprache“ (FocusOnline) gesprochen. Die sprachwissenschaftliche Forschung wird im öffentlichen Diskurs häufig so dargestellt, als betone sie (wenn überhaupt) nur die positiven Veränderungen, die der sprachliche Wandel mit sich bringt. Dürscheid und Frick (2016: 109) betonen in ihrem Buch Schreiben digital, dass sich dieser Eindruck bei genauerem Hinsehen nicht bestätigt, denn weder ist „die Haltung der Öffentlichkeit durchweg besorgt-pessimistisch [noch] die der Sprachwissenschaft durchweg beschreibend-optimistisch“.

Doch wie sieht die Forschungslage zum Thema tatsächlich aus? Welche Studien untersuchen welche Aspekte? Kurz gefragt: wovon gehen wir in unserem Projekt aus? Weiterlesen MIT.Blog: Wovon wir ausgehen

MIT.Blog: Sprachwandel vs. Sprachverfall

Jugendsprache als Graffiti

Sprachverfall

Es scheint verhältnismäßig viele Menschen zu geben, die den Verfall der deutschen Sprache durch die Sozialen Medien beklagen, im Internet, im Radio und in der Zeitung. Vielleicht ist das so, weil Sprache ja jede*r kann – und sie auch irgendwie keine*r so ganz beherrscht. Das könnte in dem Fall das Gleiche sein – oder dasselbe? Richtig schreiben können wollen wir alle, und zwar so ein schönes, ordentliches Deutsch.

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