Recherchearbeit zu Elisabeth Bier

Beginn der Recherche

Zu Beginn haben wir getrennt nach Literatur gesucht, da wir noch nicht die Handynummern voneinander hatten. Glücklicherweise hatte der Kurs zu Beginn eine WhatsApp-Gruppe angelegt, wodurch es uns möglich war, einander zu kontaktieren. Über WhatsApp haben wir uns die ganze Zeit über auf dem Laufenden gehalten. Wir haben beschlossen zunächst getrennt nach Literatur zu suchen, um uns unabhängig voneinander einen Überblick über die bestehende Literatur zu verschaffen. Bereits bei dieser ersten Recherche sind wir auf Hindernisse gestoßen. Denn sowohl die Suche über Primo (der UB Mannheim) und HEIDI (der UB Heidelberg) als auch über Google war zunächst sehr enttäuschend. Statt Vorschlägen zu unserer Widerstandskämpferin Elisabeth Bier erhielten wir Treffer darüber, dass Queen Elizabeth II. nun Bier braut (Artikel von 2021), über die bayerische Bierkönigin, das deutsche Reinheitsgebot, zum Brauwesen und diverse Vorschläge zu pornografischen Inhalten. Um zumindest letztere aus der Suche auszuschließen, hat es geholfen die bekannten Google-Tricks anzuwenden (Verwenden von “…” und -…).

1.Treffen

Nach weiteren intensiven Recherchen konnten wir zumindest ein paar Titel ausmachen, die uns helfen könnten. Also haben wir beschlossen uns zu treffen und uns über unsere bisherigen Ergebnisse auszutauschen. Bei diesem Treffen stellten wir fest, dass wir beide mit den gleichen (oben genannten) Problemen zu kämpfen hatten. Des Weiteren mussten wir feststellen, dass Elisabeth Bier auch unter anderen Namen bekannt war (Elisa/Lisa) und wir somit nach mehreren Namen Ausschau halten mussten. Auch konnten wir nichts zu ihrer Familie oder ihrem späteren Partner Max Obermeier finden. Später fanden wir allerdings online einen Beitrag mit einem längeren Literaturverzeichnis, das wir uns aufgeteilt haben und jeder anschließend allein zu Hause durchgearbeitet hat. Nach diesem Treffen haben wir uns ein GoogleDocs angelegt, sodass wir beide auch getrennt voneinander an dem Wikipedia-Artikel arbeiten können, ohne uns irgendwo einloggen zu müssen. Zudem hatten wir auch ein weiteres Doc, das uns dabei diente die bisherigen Recherchen, Probleme und Vorgehensweisen zu dokumentieren und uns somit auch die Arbeit am Blogpost zu erleichtern. 

2.Treffen

Nach zwei Wochen haben wir uns erneut getroffen, um den bisherigen Stand zu besprechen. Dazu haben wir uns in der A5-Bibliothek getroffen, da wir beide eine Liste mit Literatur angelegt hatten, die wir vor Ort suchen und durcharbeiten wollten. Allerdings wurden wir dort nicht fündig. Da ein Buch gerade nicht zu finden war, haben wir es uns vom Bibliothekspersonal zurücklegen lassen, sobald es auffindbar ist. Auch die Suche nach der weiteren Literatur vor Ort war frustrierend, da die meisten Bücher für uns keinen relevanten Inhalt lieferten und sich unsere Literaturliste dadurch zusehends verkürzte. Anschließend sind wir gemeinsam in die Universitätsbibliothek Heidelberg gefahren, um dort weitere Titel zu suchen, die in Mannheim nicht vorhanden waren. Doch auch das war eher ernüchternd. Denn in den meisten Büchern haben wir keine neuen Erkenntnisse über unsere Widerstandskämpferin erlangt oder sie wurde darin gar nicht erst thematisiert. Dennoch haben wir ein Buch ausgeliehen, um eine Grundlage zu haben, auf der wir unseren Artikel  aufbauen können und um das darin enthaltene Literaturverzeichnis zu durchsuchen. Anschließend sind wir wieder zurück nach Mannheim in die A5-Bibliothek gegangen, um uns das zurückgelegte Buch anzuschauen, das uns leider auch nicht weitergebracht hat. Danach sind wir ins Ausleihzentrum Westflügel und das Magazin gegangen, um weitere Titel zu suchen. Diese haben wir jedoch größtenteils noch vor Ort als für uns unbrauchbar gewertet. Lediglich ein weiteres Buch haben wir ausgeliehen. Doch auch das hat sich im Nachhinein als unbrauchbar herausgestellt. Letztendlich mussten wir einige Werke über die Fernleihe bestellen, was wiederum mit Kosten verbunden war. 

In der Zwischenzeit

Wir haben immer wieder neu nach Literatur gesucht, Scanaufträge von Inhaltsverzeichnissen angefordert und weitere Literatur ausgeliehen – sowohl in der Universitätsbibliothek Mannheim als auch im Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz.

Weitere Probleme

Anders als bei bisherigen Hausarbeiten war das größte Problem, dass so wenig Literatur gefunden werden konnte – sowohl online als auch offline. Hinzu kam, dass Elisabeth Bier zwar unter weiteren Namen wie Elisa und Lisa gesucht werden konnte, sie jedoch oftmals nicht genannt wurde- auch nicht in Listen der Roten Hilfe, des Lagers Gurs, der Internationalen Brigaden u.ä.

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